Spendenprojekte

2011: DIE GEPLANTEN SPENDEPROJEKTE IM ÜBERBLICK

Mukoviszidose e.V.

  • Weiterfinanzierung der halben Arztstelle am Olgahospital Stuttgart in der Mukoviszidose-Ambulanz
  • Finanzielle Unterstützung einer Schwesternstelle in der Klinik Schillerhöhe/Mukoviszidose-Ambulanz
  • Finanzierung der psychologischen Betreuung der Patienten und des Mukoviszidose Teams Klinik Schillerhöhe
  • finanzielle Unterstützung der Nachsorgeklinik Tannheim im Bereich Mukoviszidose
  • Mitfinanzierung von Forschungsprojekten zur Verbesserung der Therapien, Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung und Erhöhung der Lebensqualität und –quantität.
  • Mobile Physiotherapeutin, die schwerkranke Mukoviszidose-Patienten zu Hause betreut und frisch diagnostizierte Familien unterstützt.

Thema: Bildung

Percussionsunterricht an der KKS-Hauptschule

An der Konrad-Kocher-Hauptschule werden wir im nächsten Jahr eine Percussions-AG oder auch ein Klassenmusizieren mit Percussionsinstrumenten (Conga etc.) starten. Die weiteren konzeptionellen Gespräche zwischen den Schulen und auch den konkret beteiligten Lehrkräften finden in den nächsten beiden Wochen statt. Wir wollen ein Musikprojekt vor, dass in ähnlicher Weise, aber mit ganz anderem Instrumentarium wie bei der Double-B-Big-Band an der THS, den musisch-kreativen Bereich der Schüler bereichert und dadurch sowohl ihr Selbstbewußtsein stärkt als auch ihr Sozialverhalten fördert. Ein solches Angebot gibt es übrigens derzeit in unserem Landkreis nicht. Den Unterricht seitens der JMS würde Frau Heimann übernehmen, die dafür hervorragende Konzepte und persönliche Fähigkeiten hat.

In gewisser Weise beiden genannten Themen zugehörig:
Intensivierung der musikalischen Arbeit an der Förderschule, Klasse 5/6:

  • Weiterentwicklung eines speziellen Konzepts für Förderschüler: Trommeln / Percussion sowie Rhythmus mit dem Körper, Stimme, Bälle, Stöcke in Verbindung mit Bewegung
  • Überwindung und Ausgleich von Bewegungsdefiziten wie auch der „Kanalisierung von jugendlicher „Jungspower“.
  • Der Unterricht könnte mit der Schulband der Förderschule verknüpft werden (Leitung Frau Adler), man könnte auch hier im Tandem unterrichten.
  • Teilung der Gruppe, 5. Klasse und 6. Klasse getrennt (die 6. Klasse hat schon ein ganzes Jahr Percussion hinter sich)
  • Betreuung einzelner Schüler bei geringerer Unruhe -> soziales Lernen in kleinerer Gruppe

Bürgerstiftung

Lesebeutel für Erstklässler

Im Kindergarten- und Schulalter sollte die Lust am Lesen geweckt und stabilisiert werden, damit das Lesen auch später beibehalten wird und zum Tagesablauf gehört. Die Bürgerstiftung Ditzingen hat sich zum Ziel gesetzt, die Leseförderung in Ditzingen aktiv zu unterstützen. Dazu wurden als Pilot-Projekte  „Lese-AGs“ an der Theodor-Heuglin-Schule sowie an der Konrad-Kocher-Schule ins Leben gerufen.

Als weiteres Element finanziert die Bürgerstiftung Ditzingen in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Ditzingen das Projekt „Lesebeutel“. Zu Beginn des Schuljahres 2010 erhielten alle 250 Erstklässler an allen Ditzinger Schulen einen „Lesebeutel“. Der Beutel war gefüllt mit einem Erst-Lesebuch, Informationen über das „Ein-Euro-Essen für Schulkinder an allen Ditzinger Schulen“, einem Gutschein für einen Leseausweis der Stadtbibliothek für ein Elternteil und eine Informationsbroschüre der Stadtbibliothek.  Damit will die Bürgerstiftung einen nachhaltigen Beitrag zur Leseförderung leisten, denn mit den Eltern gemeinsam die Stadtbibliothek kennenzulernen und Bücher auszuleihen ist ein wichtiger Baustein des Lernens.

Möbel zum 40jährigen Jubiläum der Spielstube Ditzingen und Heimerdingen

Frau West von der Spielstube Ditzingen stellte Mitte Mai einen Antrag auf Zuschuss zur Beschaffung neuer Tische und Stühle. Für die Spielstube Ditzingen sowie für die Spielstube Heimerdingen würden jeweils ca. 3.000,-€ anfallen, insgesamt bittet sie somit um einen Zuschuss i.H.v. 6.000,-€. ´

Zunächst wurde von der Abteilung Kindertagesstätten geprüft, ob Möbel aus der Einrichtung Georgstraße (die nunmehr ausgemustert werden, weil hier neue Möbel beschafft werden) für die Spielstuben geeignet wären. Leider sind die Tische und Stühle für die kleinen Kinder der Spielstube zu hoch. Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Spielstube könnten Spendengelder zur Verfügung gestellt werden.

2011: MUKOVISZIDOSE E.V.

Mukoviszidose ist die häufigste erbliche Stoffwechselkrankheit unserer Bevölkerung. Zäher Schleim verstopft die Lunge, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm. Die Patienten leiden an Fieberschüben, Husten, chronischer Lungenentzündung und Atemnot. Sie benötigen täglich eine intensive Physiotherapie, Atemgymnastik, Inhalation und müssen ständig Medikamente zur Bekämpfung von Infektionen einnehmen. Mit intensivster Betreuung ist eine Lebenserwartung von über 35 Jahren möglich.

Jeder 20. ist Merkmalsträger, ohne es zu wissen. In Deutschland sind rund 8000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an Mukoviszidose erkrankt. Jährlich werden etwa 300 Kinder mit Mukoviszidose geboren. Mukoviszidose ist immer noch unheilbar und führt zu einer verkürzten Lebenserwartung. Jeder Dritte, der heute an der Krankheit stirbt, ist ein Kind oder ein Jugendlicher.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mukobw.de

2010: BABY NOTARZTWAGEN FüR DAS KLINIKUM LUDWIGSBURG

Spendenbetrag 8.000,- Euro


Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Ludwigsburg bat STAR CARE e.V. 2010
um Unterstützung für das Projekt »Baby-Notarztwagen«. Im Landkreis
Ludwigsburg, mit seinen ca. 500.000 Einwohnern und jährlich ca. 5.000 Geburten,
gibt es bislang keinen solchen Notarztwagen. Dies gilt auch für die angrenzenden
Landkreise, mit denen die Klinik in enger Kooperation steht.
Da ein solches Versorgungsfahrzeug sowohl im Notfall als auch bei Interhospital-
Transporten (z.B. ins Olgahospital) dringend benötigt wird, bedeutet die
Anschaffung einen wichtigen Fortschritt für das gesamte Notfallwesen in der
Region. STAR CARE e. V. ist von dieser Idee überzeugt und möchte die Mittel für
den Transporter (Marke Mercedes-Benz) und seine technische Ausstattung
vollständig bereitstellen.
Nachdem Gesamtkosten von rund 200.000 € anfallen, hat STAR CARE eine der
größten Herausforderungen in der Vereinsgeschichte zu meistern. Es handelt sich
um eine Anschub-Finanzierung, denn bei dem zu erwartenden Nutzen werden der
Unterhalt und die Ersatzbeschaffung künftig voraussichtlich vom Landkreis
übernommen.
Ein Teilerlös aus dem der Veranstaltung LILA LOGISTIK Charity Bike Cup 2010 in
Höhe von 8.000 Euro kommt diesem Projekt zugute.
Durch diese Spende und verschiedene weitere Aktionen und Veranstaltungen, die
von bzw. für STAR CARE mit Schwerpunkt im Kreis Ludwigsburg durchgeführt
wurden, sind inzwischen bereits ca. 90 % der notwendigen Mittel finanziert. Daher
ist der Verein optimistisch, sein Ziel in den nächsten Wochen erreichen zu können.

weitere Informationen

2010: DAS KINDERPROJEKT KISEL - DIAKONISCHES ANGEBOT

Spendenbetrag 6.000,- Euro


Gefährdungen durch das Aufwachsen in einer Suchtfamilie
Der missbräuchliche Konsum von Suchtmitteln wirkt sich auf die ganze Familie aus
und damit auch auf die dort heranwachsenden Kinder. Streit, Trennungen, Gewalt,
Vernachlässigung und materielle Not kommen in Suchtfamilien besonders häufig
vor. Kinder und Jugendliche mit suchtkranken Müttern oder Vätern sind in ihrer
Liebe und Loyalität zu beiden Eltern oft völlig zerrissen. Sie versuchen, den
abhängigen Elternteil zu stabilisieren, Probleme auszugleichen und übernehmen
damit in einem Ausmaß Verantwortung, dass sie überfordert. Das Problem wird fast
immer tabuisiert und nach außen verheimlicht, so dass die Kinder mit ihrer Not
allein bleiben. Dadurch geraten die Kinder unter enorme Belastung. Kinder aus
Suchtfamilien werden trotz aller abschreckender Erfahrungen überdurchschnittlich
häufig als Erwachsene selbst abhängig oder suchen sich einen suchtkranken Partner. Sie brauchen selbst dringend früh qualifizierte Hilfe, um sich mit anderen
auszutauschen und einen altersgerechten Platz in der Familie für sich zu finden.


Gruppenangebote des Projekts KISEL
Deshalb bietet die Bietigheimer Suchtberatungsstelle der Diakonie seit 1997 ein
Projekt an für Kinder aus Suchtfamilien. Um auf die verschiedenen dem Alter
entsprechenden Probleme und Bedürfnisse eingehen zu können, gibt es inzwischen
zwei nach Alter getrennte Gruppen.


Die Gruppe für Kinder im Alter von 7-12 Jahren erstreckt sich über einen
Schuljahreszyklus mit regelmäßigen zweimonatigen Treffen und einem
Freizeitaufenthalt während der Faschingsferien auf der Schwäbischen Alb. Den
Abschluss bildet ein gemeinsames Familienfrühstück, an dem die Kinder über das
Erfahrene und Erlebte berichten und den Eltern die Möglichkeit des Austausches
untereinander gegeben wird.
Die Gruppe für Jugendliche im Alter von 13-19 Jahren trifft sich monatlich in den Räumen der Beratungsstelle. Neben den monatlichen Treffen wird einmal jährlich eine Freizeit für die Jugendlichen angeboten.
Ein wichtiges Anliegen ist es uns gerade in der Arbeit mit Kindern, die Eltern in den
laufenden Prozess mit einzubeziehen. Daher besteht für interessierte Familien die
Möglichkeit, das Projekt im Rahmen einer Familienfreizeit kennen zu lernen. Diese
findet jedes Jahr in einer Jugendherberge auf der Schwäbischen Alb und wird so
preiswert angeboten, dass jede Familie sich die Teilnahme leisten kann.


Finanzierung
Für die Arbeit mit den Kindern aus Suchtfamilien gibt es keine zusätzlichen
öffentlichen Mittel, so dass sich das Projekt ausschließlich aus Spenden finanzieren
muss. Diese Spenden setzen wir ein für zwei Teams mit insgesamt 5 qualifizierten
Honorarkräften sowie die anfallenden Sachkosten.
Der Teilerlös in Höhe von 6.000 Euro aus der Veranstaltung LILA LOGISTIK Charity
Bike Cup 2010 kommt diesem Projekt zugute.


Träger
Träger der Suchtberatungsstelle ist der Verband der Evangelischen Kirchenbezirke
im Landkreis Ludwigsburg, der sich aus den fünf evangelischen Kirchenbezirken im
Landkreis Ludwigsburg zusammensetzt: Besigheim, Ditzingen, Ludwigsburg,
Marbach und Vaihingen/Enz. Die Arbeit der Suchtberatungsstelle wird neben den
Kirchensteuermitteln über Landes- und Landkreismittel, sowie über Spenden und
Opfer finanziert.

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2010: DEUTSCHER KINDERSCHUTZBUND - ORTS- UND KREISVERBAND LUDWIGSBURG E.V.

Spendenbetrag 3.000,- Euro


Mit einem Spendenbetrag in Höhe von 3.000 ,- Euro aus der Veranstaltung des LILA LOGISTIK Charity Bike Cup 2010 werden mit Hilfe des Landkreises Ludwigsburg
Kinder und Jugendliche, welche sich in schwierigen Lebenssituationen befinden,
unterstützt. Die Spendengelder fließen dem Projekt Kinder- und Jugendtelefon zu
ein Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes, Orts-und Kreisverband
Ludwigsburg.


Seit 1972 bietet der Kinderschutzbund Ludwigsburg ein Sorgentelefon an, das in der damaligen Zeit privat und kostenpflichtig war. In der Weiterentwicklung des
Sorgentelefons, wie es damals noch genannt wurde, sind wir seit 1996 Träger eines der 9 Kinder- und Jugendtelefone "Nummer gegen Kummer" in Baden-Württemberg.


Das Kinder- und Jugendtelefon ist ein leicht und kostenfrei erreichbares
Gesprächsangebot an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Manchmal sind es
die kleinen Sorgen, die für ein Kind riesengroß und unlösbar scheinen, manchmal
existenzielle Nöte, Gewalt in den Familien, Missbrauch oder Probleme mit Drogen.
Jemand, der sich dieser Sorgen und Probleme annimmt, der zuhört, Mut macht und
Wege aufzeigt, kann da die Rettung sein.


Unter der Rufnummer 0800/111 0 333 ist das Kinder-und Jugendtelefon aus ganz
Deutschland montags bis samstags von 14:00 – 20:00 Uhr schnell und einfach
erreichbar. Ermöglicht hat das die Deutsche Telekom AG, die bis heute die
Telefonkosten für die 95 Standorte trägt.
Wenn Kinder und Jugendliche beim KJT einen Ansprechpartner suchen, finden sie
Anregung und Unterstützung, um Situationen, Probleme, Entwicklungsaufgaben zu
reflektieren und besser zu bewältigen.


Zurzeit engagieren sich 35 in einem 100-stündigen Seminar ausgebildete
Beraterinnen und Berater ehrenamtlich am KJT. In Ludwigsburg haben sie im Jahr
2009 ca. 11.400 Anrufe entgegen genommen. Die Themen der Anrufe umspannen
ein breites Feld: Es geht um Schulprobleme. um Liebe und Sexualität der
Jugendlichen und - natürlich auch - um alltägliche Probleme mit Eltern und Freunden.
Bei den Gesprächen ist es besonders wichtig vorurteilsfrei zuzuhören, nicht zu
bewerten, sondern zu versuchen, das Problem zu erkennen.

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